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Krisendienst für Autist_innen

Geschrieben von enfant terrible   
Donnerstag, 19 April 2007
Alle Menschen können schwierige Lebenslagen und Krisen durchleben. Um Menschen in solchen Situationen zu helfen, gibt es verschiedene Angebote, z.B. Kriseneinrichtungen. Was ist aber mit Autist_innen in einer Krisensituation - welche Bedürfnisse haben sie? Sind bestehende Kriseneinrichtungen für Autist_innen geeignet? Was muss anders werden?
Diesen Text habe ich anlässlich des sogenannten "Fachkräftetreffens" am 19.04.2007 verfasst, er wurde dort mit meiner Erlaubnis vorgetragen und war Grundlage der Diskussion mit Vertreter_innen verschiedener Einrichtungen.

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Der Druck auf Eltern

Geschrieben von Mike Stanton   
Dienstag, 30 Januar 2007

Obwohl ich unnachsichtig ins Gericht gehe mit den Lieferant_innen falscher Hoffnungen, die von den Ängsten der Eltern autistischer Kinder leben, ist es wichtig, daran zu erinnern, dass diese Ängste real sind. Sie mögen nicht gerechtfertigt sein. Sie mögen von den Medien und skrupellosen Forscher_innen und Mediziner_innen angetrieben werden. Aber nichtsdestotrotz sind sie real und Eltern brauchen Hilfe, um damit umzugehen.

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Kultur und Ignoranz

Geschrieben von Dinah Murray   
Dienstag, 24 Oktober 2006

Abstrakt: Autismus wird durch eine Reihe von Diagnosekriterien definiert, die Dysfunktionen in einer kulturell voreingenommenen Weise identifizieren, die Erwartungen und Urteile schädlich verfälschen. Es wird argumentiert, dass dies tendenziell eine nachteilige Wirkung auf die Bildung und die Lebensqualität autistischer Individuen hat, indem es unangemessene negative Erwartungen bezüglich ihrer Fähigkeiten verursacht. Es ist konstruktiver, Autismus nicht als eine Krankheit, sondern als Aspekt essentieller menschlicher Vielfalt zu sehen. Besondere Aufmerksamkeit ist den Themen um Empathie gewidmet. Belege vieler positiver Charakteristika der autistischen Disposition werden diskutiert.

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Die Entdeckung von Aspie

Geschrieben von Carol Gray und Tony Attwood   
Samstag, 07 Oktober 2006

Einige der größten Entdeckungen dieses Jahrhunderts waren kreative und zielstrebige Anstrengungen, um "Was wäre, wenn...?"-Fragen zu beantworten. Was wäre, wenn Menschen fliegen könnten? Was wäre, wenn elektrische Energie nutzbar gemacht werden könnte, um Licht zu erzeugen? Was wäre, wenn es ein einfach zu erreichendes, internationales Kommunikations- und Informationsnetzwerk gäbe? Die Antworten resultierten in bleibenden Veränderungen: Flugreisen, Glühbirnen, das Internet. Diese Entdeckungen haben ihre weniger effektiven Pendants vom Gebrauch fast völlig verdrängt: Verschwunden sind Postkutschen, Gaslaternen und vielbändige, gebundene Enzyklopädien. Diese Verbesserungen erinnern uns daran, dass wir die Möglichkeit und Fähigkeit haben zu experimentieren, umzugestalten, umzudenken und uns etwas vorzustellen. In diesem Geist verweist dieser Artikel auf eine neue Frage: Was wäre, wenn das Asperger-Syndrom anhand seiner Stärken definiert wäre? Was würde sich ändern?

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Begabte Introvertierte

Geschrieben von Lesley Sword   
Montag, 18 September 2006

Die westliche Zivilisation wird heute vom extravertierten Standpunkt beherrscht. Das liegt daran, dass Extravertierte Introvertierte an Zahl um drei zu eins übertreffen, lauter sind als Introvertierte und leichter verständlich sind als Introvertierte.

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