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Geschrieben von enfant terrible und Colin
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Samstag, 23 Februar 2008 |
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Kaum begegnet man Autist_innen ohne Mobbing-Erfahrung, fast in jeder autistischen Biografie trifft man auf dieses düstere Kapitel. „Autistische Kinder werden sehr oft gehänselt, so sehr sogar, dass das Gehänselt- oder Gemobbtwerden zum Merkmal des Phänotyps erhoben wurde” - schreibt Professor Morton Ann Gernsbacher in „Reziprokes Verhalten”. Natürlich werden nicht nur Autist_innen gemobbt, aber sie erhalten im Gegensatz zu nicht autistischen Personen weniger Unterstützung während und nach dieser traumatischen Erfahrung. |
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Geschrieben von Prof. Morton Ann Gernsbacher
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Dienstag, 12 Februar 2008 |
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Dass Autismus sich durch fehlende soziale oder emotionale Reziprozität auszeichne, ist eine geläufige Annahme. In diesem Artikel hinterfrage ich diese Annahme und zeige, wie viele Fachkräfte – Forscher_innen und Kliniker_innen – und gleichermaßen viele Eltern die wahre Bedeutung von Reziprozität verfehlen. Reziprozität ist eine Beziehung der gegenseitigen Abhängigkeit oder Handlung oder Beeinflussung oder ein Tausch-Modus, bei dem Transaktionen zwischen symmetrisch stehenden Individuen stattfinden . Die Annahmen der Kliniker_innen und Forscher_innen deuten darauf hin, dass ihnen die gegenseitige und symmetrische Eigenschaft der Reziprozität entgangen ist: Reziprozität ist keine Einbahnstraße. Ich diskutiere Forschungsergebnisse, um aufzuzeigen, dass autistische Kinder zugänglicher werden, wenn Fachkräfte, Gleichaltrige und Eltern beigebracht bekommen, reziprok zu agieren. In einer randomisierten klinischen Studie erhielten Eltern ein „Training der Reziprozität“, und die Folge war, dass sich die Sprache ihrer autistischen Kinder rasch entwickelte und ihr soziales Engagement merklich zunahm. Es folgen weitere Belege, wie Eltern und Fachkräfte ihr reziprokes Verhalten verbessern können. |
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Geschrieben von Morton Ann Gernsbacher, Ph.D.
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Freitag, 01 Februar 2008 |
Gibt es eine frühe Verhaltensmodifikationstherapie für Autismus, die "wissenschaftlich nachgewiesen" ist?
Im Zusammenhang mit dem Autismus-Spektrum begegnet uns das Attribut "wissenschaftlich nachgewiesen" mit besonderer Häufigkeit in Bezug auf die Ergebnisse der frühen Verhaltensmodifikationstherapie, insbesondere einer bestimmten Art der frühen Verhaltensmodifikationstherapie. In diesem kurzen Artikel werden diese Behauptungen evaluiert. Bedenken hinsichtlich der Methoden der ursprünglichen Lovaas-Studie (1987), die andere Forscher_innen aufkommen ließen, werden kurz zusammengefasst. Insbesondere wurden wiederholt Bedenken geäußert, weil eine randomisierte Zuteilung der Teilnehmenden zur Experimental- bzw. zur Kontrollgruppe nicht stattfand. Es wird eine neuere Studie (Smith, Groen & Wynn 2000) besprochen, bei der die notwendige zufällige Zuweisung der Teilnehmenden zur Experimental- bzw. zur Kontrollgruppe gemacht und mehrere Messungen der Ergebnisse ausgewertet wurden. Die Ergebnisse der genannten Studie mit randomisierter Zuteilung stellen sich weniger umwerfend dar als die Ergebnisse der ursprünglichen Lovaas-Studie (1987).
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Geschrieben von Colin und enfant terrible
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Sonntag, 20 Januar 2008 |
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Katie McCarron war drei Jahre alt, als sie im Mai 2006 von ihrer Mutter, Karen McCarron, ermordet wurde. Am 17. Januar 2008 wurde die Mörderin in allen Anklagepunkten für schuldig befunden und zu 100 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Anklage gegen Karen McCarron lautete auf vorsätzlichen Mord, Behinderung der Justiz und Verheimlichung eines Mordes. |
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Geschrieben von Mike Stanton
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Donnerstag, 10 Januar 2008 |
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Vor zwanzig Jahren unterrichtete ich eine Klasse, Länge bis auf Zentimeter zu schätzen und zur Kontrolle ihrer Einschätzung nachzumessen. Jake brach beinahe in Tränen aus, weil alle seine Antworten falsch waren... um einen oder zwei Zentimeter! Später, in einer Rechtschreibstunde, dachte ich, ich würde sie etwas lebhafter machen durch einige "unartige" Wörter, die alle phonetischen Regeln brachen. Jake war untröstlich. Wörter, die die Regeln brachen? Wie konnte das passieren? |
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