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Geschrieben von Prof. Morton Ann Gernsbacher
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Dienstag, 12 Februar 2008 |
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Dass Autismus sich durch fehlende soziale oder emotionale Reziprozität auszeichne, ist eine geläufige Annahme. In diesem Artikel hinterfrage ich diese Annahme und zeige, wie viele Fachkräfte – Forscher_innen und Kliniker_innen – und gleichermaßen viele Eltern die wahre Bedeutung von Reziprozität verfehlen. Reziprozität ist eine Beziehung der gegenseitigen Abhängigkeit oder Handlung oder Beeinflussung oder ein Tausch-Modus, bei dem Transaktionen zwischen symmetrisch stehenden Individuen stattfinden . Die Annahmen der Kliniker_innen und Forscher_innen deuten darauf hin, dass ihnen die gegenseitige und symmetrische Eigenschaft der Reziprozität entgangen ist: Reziprozität ist keine Einbahnstraße. Ich diskutiere Forschungsergebnisse, um aufzuzeigen, dass autistische Kinder zugänglicher werden, wenn Fachkräfte, Gleichaltrige und Eltern beigebracht bekommen, reziprok zu agieren. In einer randomisierten klinischen Studie erhielten Eltern ein „Training der Reziprozität“, und die Folge war, dass sich die Sprache ihrer autistischen Kinder rasch entwickelte und ihr soziales Engagement merklich zunahm. Es folgen weitere Belege, wie Eltern und Fachkräfte ihr reziprokes Verhalten verbessern können. |
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Geschrieben von Morton Ann Gernsbacher, Ph.D.
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Freitag, 01 Februar 2008 |
Gibt es eine frühe Verhaltensmodifikationstherapie für Autismus, die "wissenschaftlich nachgewiesen" ist?
Im Zusammenhang mit dem Autismus-Spektrum begegnet uns das Attribut "wissenschaftlich nachgewiesen" mit besonderer Häufigkeit in Bezug auf die Ergebnisse der frühen Verhaltensmodifikationstherapie, insbesondere einer bestimmten Art der frühen Verhaltensmodifikationstherapie. In diesem kurzen Artikel werden diese Behauptungen evaluiert. Bedenken hinsichtlich der Methoden der ursprünglichen Lovaas-Studie (1987), die andere Forscher_innen aufkommen ließen, werden kurz zusammengefasst. Insbesondere wurden wiederholt Bedenken geäußert, weil eine randomisierte Zuteilung der Teilnehmenden zur Experimental- bzw. zur Kontrollgruppe nicht stattfand. Es wird eine neuere Studie (Smith, Groen & Wynn 2000) besprochen, bei der die notwendige zufällige Zuweisung der Teilnehmenden zur Experimental- bzw. zur Kontrollgruppe gemacht und mehrere Messungen der Ergebnisse ausgewertet wurden. Die Ergebnisse der genannten Studie mit randomisierter Zuteilung stellen sich weniger umwerfend dar als die Ergebnisse der ursprünglichen Lovaas-Studie (1987).
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Geschrieben von Mike Stanton
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Dienstag, 30 Januar 2007 |
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Obwohl ich unnachsichtig ins Gericht gehe mit den Lieferant_innen falscher
Hoffnungen, die von den Ängsten der Eltern autistischer Kinder leben,
ist es wichtig, daran zu erinnern, dass diese Ängste real sind. Sie
mögen nicht gerechtfertigt sein. Sie mögen von den Medien und
skrupellosen Forscher_innen und Mediziner_innen angetrieben werden.
Aber nichtsdestotrotz sind sie real und Eltern brauchen Hilfe, um damit
umzugehen. |
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Geschrieben von Emily Perl Kingsley
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Montag, 10 Juli 2006 |
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Oft werde ich gebeten, meine Erfahrungen zu beschreiben, wie es ist, ein behindertes Kind aufzuziehen. Damit Menschen, die nicht diese einzigartige Erfahrung gemacht haben, es verstehen und sich vorstellen können, wie sich das anfühlen würde. Das ist etwa so... |
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Geschrieben von Jim Sinclair
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Montag, 03 Juli 2006 |
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Eltern berichten oft, dass es das traumatischste Erlebnis war, das ihnen je widerfahren ist, als sie erfuhren, dass ihr Kind autistisch ist. Nicht-autistische Menschen sehen Autismus als eine große Tragödie, und Eltern erleben während aller Lebensphasen des Kindes und der Familien ständige Enttäuschungen und Traurigkeit.
Aber diese Traurigkeit stammt nicht vom Autismus des Kindes an sich. Es ist eine Trauer über den Verlust des normalen Kindes, auf das die Eltern gehofft und das sie erwartet hatten. |
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