Erstens, keine Panik!

Heutzutage gibt es aufgrund von diagnostischen Fortschritten, frühzeitiger Intervention und sorgfältig abgestimmter Verhaltensmanagement-Techniken keinen Grund, warum Ihr Kind nicht zu einem eigenständigen sozialen Wesen heranwachsen sollte, eine TOOM (Theory of Other Minds) entwickeln und mit der Zeit sogar einige besondere Interessen und Fähigkeiten entwickeln kann, um zur Gesellschaft beizutragen.

Während die medizinische Wissenschaft derzeit wenig Hoffnung auf eine große Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeiten wie Hörschärfe, Tastsinn usw. hat, ist es für NT-Kinder immer noch möglich, die begrenzten Sinne zu genießen, die sie haben.

Auswendig gelernte Drills wie die Angewandte Verhaltensanalyse mit ihrem leicht verständlichen Regime der Wiederholbarkeit und Bestrafung werden Wunder bewirken bei gängigen neurotypischen Verhalten wie Lügen, Mobbing und Modefetischismus.

Autistische Wissenschaftler*innen arbeiten derzeit an einer neuen Reihe von Medikamenten – Schwarmhemmern (SIs), von denen man sich erhofft, dass sie einige der unsozialen Manifestationen von Neurotypismus verhindern werden, wie z.B. die Tendenz, sich in Mobs zu organisisieren, sich in Gruppen zu verbünden, um Außenstehende zu mobben, und sich im Extremfall gegenseitig Anzustacheln zu Massengewalt und Zerstörung wie Kriegen, Pogromen, Lynchmobs und dergleichen.

Ein Artikel von Judy Singer.

Hinweis:
Demnächst erscheint Prof. Brillenhubers neuer Ratgeber “Hilfe, mein Kind ist neurologisch-typisch! Therapien und Interventionen im Überblick”

Zuletzt bearbeitet am 22.02.2019.

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