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Politik

FAQ Bedingungsloses Grundeinkommen

Geschrieben von Colin   
Donnerstag, 29 Januar 2009

Die autistische Interessenvertretung Autismus-Kultur spricht sich für das bedingungslose Grundeinkommen aus. Denn jeder Mensch hat das Recht auf Menschenwürde und Teilhabe an der Gesellschaft, ungeachtet seiner ökonomischen Verwertbarkeit.

Diejenigen, die das Modell des bedingungslosen Grundeinkommens schon kennen, möchten wir kurz auf die Online-Petition im Deutschen Bundestag zum bedingungslosen Grundeinkommen hinweisen. Die Petition hat bisher unglaubliche 6500 Unterzeichner_innen (Stand: 29.01.) und es werden stündlich mehr. Damit ist die Petition zum Grundeinkommen mit Abstand die meistunterzeichnete und meistdiskutierte von derzeit ca. 440 Online-Petitionen in der Mitzeichnung und in der parlamentarischen Prüfung.

Wer das bedingungslose Grundeinkommen unterstützt, sollte die Petition unterzeichnen. Das ist noch bis zum 10. Februar möglich. Die Petition kann und soll dazu beitragen, dass eine breite gesellschaftliche Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen entsteht. Im dortigen Forum kann man Ergänzungen, Anmerkungen und weitere Begründungen posten. Für diejenigen, die das bedingungslose Grundeinkommen nicht kennen, haben wir dieses FAQ geschrieben.

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Mehr zur Epidemiologie von Autism Speaks

Geschrieben von Michelle Dawson   
Dienstag, 11 November 2008
Seit ich das letzte Mal über die Epidemiologie von Autism Speaks schrieb, gab es auf der Website von Autism Speaks zwei Änderungen. Siehe hier und hier und vergleiche mit dem Originaltext hier. Es gab keine weiteren Änderungen, und Autism Speaks hat seine Epidemiologie in Pressemitteilungen und in den Medien dargelegt. Die Epidemiologie von Autism Speaks lässt sich daher wie folgt zusammenfassen:
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Das IACC fragt nach deiner Meinung: wohin mit Autismus-Geldern?

Geschrieben von Frederik und Simon   
Mittwoch, 17 September 2008
Das IACC (Interagency Autism Coordinating Committee) verfügt über Gelder, die in den USA für Autismus ausgegeben werden sollen. Oder gegen Autismus, was wahrscheinlicher ist.
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Fehlverhalten der Verhaltensanalytiker_innen

Geschrieben von Michelle Dawson   
Donnerstag, 11 September 2008

Ethische Anfechtung der Autismus-ABA-Industrie

Die Veröffentlichung der Studie von O. Ivar Lovaas von 1987 war ein Wendepunkt: seit dem wird Applied Behaviour Analysis als Autismus-Behandlung mit Aufmerksamkeit von wissenschaftlicher und juristischer Seite überschwemmt. Befürworter_innen wie Gegner_innen von Dr. Lovaas, ob von Prinzipien oder von Opportunismus geleitet, waren stets laut, zahlreich, erfolgreich und mit Referenzen gut ausgestattet. Doch wenn es zur ethischen Prüfung kommt, wenn es darum geht, Autist_innen rudimentäre ethische Berücksichtigung zuzubilligen, haben alle Seiten und Fraktionen – sowohl für wie auch gegen ABA – jedes Mal durch und durch versagt.

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Äußerst bedenkliche Inhalte auf der Website von Autismus Oberbayern e.V.

Geschrieben von Colin   
Freitag, 05 September 2008
Auschnitt aus dem Rundbrief des Autismus-Regionalverbands Oberbayern

Vor kurzem habe ich zwei sehr unterschiedliche Texte zu ungefähr demselben Thema gefunden: Amanda Baggs schreibt in dem Artikel Internet Eugenics über Trolle im Internet – über Trolle, die eine einzelne Person angreifen sowie über solche, die durch bestimmte Strategien Diskussionen zur Selbstvertretung zu verhindern oder zerstören versuchen.

Der Autismus-Regionalverband Oberbayern warnte unter dem Titel Äußerst bedenkliche Inhalte in manchen Asperger-Foren im Internet! in ihrem Rundbrief 7/08 (PDF) (gefunden via Christian Köhler). Es lohnt sich, diese beiden Texte näher anzusehen und einander gegenüberzustellen.

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Normalität: mal anders herum

Geschrieben von enfant terrible   
Donnerstag, 19 Juni 2008
Nicht-autistischen Menschen wird - im Gegensatz zu autistischen - nachgesagt, dass sie sich in andere gut hineinversetzen können, dass sie wissen, was ihr Gegenüber denkt und fühlt, und ihr Verhalten entsprechend anpassen. Wenn so etwas behauptet wird, fehlt in der Regel ein Hinweis auf die Voraussetzung für dieses Verhalten: Solange das Gegenüber "normal" ist. Und wenn nicht?
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Auswirkungen einer gestörten Welt

Geschrieben von Dinah KC Murray   
Montag, 07 April 2008

Autismus ist eine Disposition, die erst im 20. Jahrhundert als Störung definiert wurde. Zwei von den drei Hauptkriterien für eine Autismus-Diagnose drehen sich um soziale Beziehungen – die andere Seite der Gleichung ist dabei die Gesellschaft. Und deshalb untersucht dieses Kapitel, anstatt sich auf die Vorstellung von Autismus als einer den Individuen inhärenten Störung zu konzentrieren, die mögliche Auswirkung der Gesellschaft und gesellschaftlicher Veränderungen auf autistisches Vermögen, im Einundzwanzigsten Jahrhundert gut zurechtzukommen und zum Gemeinwohl beizutragen.

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Begriff "geistig behindert" abschaffen

Geschrieben von enfant terrible   
Sonntag, 16 Dezember 2007
Weg mit dem Begriff "geistige Behinderung" - so lautet der Aufruf der Organisation "Mensch zuerst - Netzwerk People First Deutschland e.V.".

Immer mehr Menschen finden den Begriff "geistig behindert" abwertend und diskriminierend, immer mehr Menschen lehnen diesen Begriff ab. Mensch zuerst hat eine Initiative gestartet mit dem Ziel, diesen Begriff abzuschaffen. Stattdessen wird der Begriff "Menschen mit Lernschwierigkeiten" bevorzugt.

Mensch zuerst bittet um Unterstützung dieser Initiative und sammelt Unterschriften.

 

Vorschlag für Regeln für Nicht-Autist_innen, die über Autist_innen oder Autismus schreiben

Geschrieben von enfant terrible   
Montag, 19 November 2007
Dieser Text basiert auf „Suggested Rules for Non-Transsexuals Writing about Transsexuals, Transsexuality, Transsexualism, or Trans ____.“ geschrieben von Jacob Hale, die uns so gut gefallen haben, dass wir sie umgeschrieben haben.
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Heime abschaffen!

Geschrieben von Colilox   
Freitag, 28 September 2007

The assistance people receive takes many shapes. All people receive a good deal of assistance in their daily lives. Some of these people are totally aware that humans are an interdependent species and that they are beneficiaries of this, and others cling to the illusion that they are independent. Some people receive a kind and amount of assistance that is less common in their culture. If they are rich or royal, this might be expected. If they are receiving the exact same sort of assistance because they are disabled, it might be seen as special and burdensome. --Ballastexistenz

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