Glücklich leben im Autismus‑Spektrum

Die aktuellen Diagnosekriterien der neuen Ausgabe DSM-5 werden hier mit Beispielen verständlich und anschaulich erklärt.

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Im Diagnose-Handbuch DSM-5 wird das Autismus-Spektrum anders klassifiziert als bisher, und die Kriterien haben sich verändert. Hier nenne ich die neuen DSM-5-Kriterien und erläutere sie anhand von Beispielen. Außerdem nenne ich die wichtigsten Veränderungen und sage, was ich darüber denke.

Autismus-Spektrum-Störung im Überblick

  • Bisher gab es mehrere Diagnosen im Autismus-Spektrum: Frühkindlicher Autismus, Asperger-Syndrom und atypischer Autismus. Das DSM-5 fasst sie zusammen zur Autismus-Spektrum-Störung.
  • Das DSM-5 listet Anzeichen und Symptome von Autismus und legt fest, wie viele dieser Symptome vorhanden sein müssen, damit die Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASS) gestellt werden kann.
  • Um die ASS-Diagnose zu bekommen, muss die Person Probleme mit sozialer Kommunikation und repetitives Verhalten oder spezielle, sehr intensive Interessen haben. Die Symptome müssen seit der frühen Kindheit bestehen.
  • Die ASS-Diagnose enthält auch die Einstufung in Schweregrade. Diese werden verwendet, um zu zeigen, wie viel Unterstützung die Person benötigt.

Diagnosekriterien Autismus-Spektrum-Störung mit Beispielen

Anmerkung: Die Beispiele sind nicht Teil der offiziellen Kriterien. Ich habe sie hinzugefügt, um die Diagnosekriterien zu veranschaulichen und verständlicher zu machen.

Für eine ASS-Diagnose müssen im Bereich A alle drei Kriterien erfüllt sein; im Bereich B drei von vier.

Autismus-Spektrum-Störung (299.00)

  1. Andauernde Defizite der sozialen Kommunikation und sozialen Interaktion, die sich über mehrere Lebensbereiche erstrecken und sich durch folgende Merkmale zeigen (aktuell oder in der Entwicklungsgeschichte):
    1. Defizite der sozial-emotionalen Reziprozität; diese reichen von sozialer Annäherung auf ungewöhnliche Weise und dem Fehlen von normaler, wechselseitiger Konversation über verringertes Teilen von Interessen, Emotionen und Affekt bis hin zu völligem Fehlen der Initiierung oder Erwiderung sozialer Interaktionen.


    2. Defizite des nonverbalen kommunikativen Verhaltens in der sozialen Interaktion; diese reichen von schlecht integrierter verbaler und non-verbaler Kommunikation über Abweichungen in Blickkontakt und Körpersprache oder Einschränkungen beim Verstehen und Einsetzen von Gestik und Mimik bis zum völligen Fehlen von Gesichtsausdruck und non-verbaler Kommunikation.



    3. Defizite, soziale Beziehungen in einer Weise zu entwickeln und aufrechtzuerhalten, die dem Entwicklungsstand entspricht (außer denen mit Bezugspersonen); diese reichen von Schwierigkeiten, das Verhalten an den sozialen Rahmen anzupassen über Schwierigkeiten, sich in Rollenspiele mit anderen hineinzuversetzen oder Freundschaften zu schließen bis hin zu einem offensichtlich fehlendem Interesse an Menschen.



  2. Restriktive, repetitive Verhaltensweisen, Interessen und Aktivitäten, die sich durch mindestens zwei der folgenden Merkmale zeigen:
    1. Stereotype oder repetitive Sprache, Bewegungen oder Verwendung von Gegenständen (wie einfache motorische Stereotypien, Echolalie, repetitive Verwendung von Gegenständen, oder der Gebrauch idiosynkratischer Phrasen).


    2. Übermäßiges Einhalten von Routinen, ritualisierte Muster an verbalem und non-verbalem Verhalten, oder übermäßiger Widerstand gegen Veränderungen (wie Bewegungsrituale, Beharren auf dem selben Weg oder dem gleichen Essen; wiederholtes Fragen oder extremer Distress bei kleinen Veränderungen).


    3. Fixierung auf sehr eingeschränkte Interessen, die in Intensität oder Thema ungewöhnlich sind (wie eine starke Bindung an oder Beschäftigung mit ungewöhnlichen Gegenständen; Interessen, die übermäßig eng umgrenzt sind oder denen sehr intensiv nachgegangen wird).



    4. Über- oder Unterempfindlichkeit auf sensorische Reize oder ungewöhnliches Interesse an sensorischen Aspekten der Umgebung (wie die augenscheinliche Gleichgültigkeit gegenüber Schmerz, Hitze oder Kälte, ablehnende Reaktion auf bestimmte Geräusche oder Texturen, übermäßiges Riechen oder Berühren von Gegenständen, Faszination mit Licht oder sich drehenden Gegenständen).



  3. Die Symptome müssen in früher Kindheit vorhanden sein, können sich aber erst dann voll manifestieren, wenn die sozialen Anforderungen die beschränkten Fähigkeiten übersteigen, oder später im Leben durch erlernte Strategien versteckt sein.
  4. Die Symptome führen zu klinisch bedeutsamer Beeinträchtigung im sozialen, beruflichen oder anderen aktuell wichtigen Funktionsbereichen.
  5. Die Symptome lassen sich nicht durch intellektuelle Behinderung oder globale Entwicklungsstörung besser erklären. Eine intellektuelle Behinderung und Autismus kommen häufig zusammen vor; um komorbide Diagnosen einer Autismus-Spektrum-Störung und einer intellektuellen Behinderung zu stellen, sollte die soziale Kommunikation unter dem erwarteten Niveau für die allgemeine Entwicklungsstufe sein.

Anmerkung: Individuen mit einer gut etablierten DSM-IV-Diagnose einer autistischen Störung, Asperger-Syndrom oder atypischem Autismus haben, sollte die Diagnose Autismus-Spektrum-Störung erhalten. Individuen, die deutliche Defizite in sozialer Kommunikation haben, deren Symptome aber nicht die Kriterien für eine Autismus-Spektrum-Störung erfüllen, sollten auf eine Soziale Kommunikationsstörung untersucht werden.

Zusätzliche Spezifizierungen:

  1. mit/ohne intellektuelle Behinderung
  2. mit/ohne Sprachentwicklungsverzögerung
  3. Assoziationen mit bekannten medizinischen, genetischen Krankheiten oder Umweltrisikofaktoren
  4. Assoziationen mit entwicklungsneurologischen, psychologischen oder Verhaltensstörungen
  5. mit Katatonie

In den Bereichen A und B muss außerdem bei der Diagnostik der Schweregrad spezifiziert werden.

Schweregrade der Autismus-Spektrum-Störung

Grad 3: Benötigt sehr beträchtliche Unterstützung

Soziale Kommunikation

Schwere Defizite verbaler und non-verbaler Kommunikationsfähigkeiten verursachen schwere Beeinträchtigungen des Funktionierens, sehr begrenzte Anbahnung sozialer Interaktionen, und minimal Reaktion auf soziale Näherungsversuche anderer. Zum Beispiel eine Person mit wenigen Worten verständlicher Sprache, die selten Interaktionen initiiert und, wenn sie es tut, eine ungewöhnliche Herangehensweise wählt und nur auf sehr direkte soziale Näherungsversuche reagiert.

Restriktive, repetitive Verhaltensweisen

Mangelnde Flexibilität im Verhalten, extreme Schwierigkeiten, mit Veränderungen zurechtzukommen, oder andere restriktive/repetitive Verhaltensweisen beeinträchtigen das Funktionieren in allen Lebensbereichen. Die Aufmerksamkeit auf andere Dinge zu richten oder die Aktivität zu wechseln, verursacht großen Distress und/oder große Schwierigkeiten.

Grad 2: Benötigt beträchtliche Unterstützung

Soziale Kommunikation

Ausgeprägte Defizite verbaler und non-verbaler Kommunikationsfähigkeiten; soziale Beeinträchtigungen sind auch mit Unterstützung offensichtlich; begrenzte Anbahnung sozialer Interaktionen; und verminderte oder ungewöhnliche Reaktionen auf soziale Näherungsversucher anderer. Zum Beispiel eine Person, die in einfachen Sätzen spricht, deren Interaktionen auf ein eng gefasstes Spezialinteresse begrenzt sind, und deren non-verbale Kommunikation ausgesprochen eigenartig ist.

Restriktive, repetitive Verhaltensweisen

Mangelnde Flexibilität im Verhalten, Schwierigkeiten, mit Veränderungen zurechtzukommen, oder andere restriktive/repetitive Verhaltensweisen kommen oft genug vor, um für einen zufälligen Beobachter offensichtlich zu sein und beeinträchtigen das Funktionieren in einer Vielzahl von Lebensbereichen. Die Aufmerksamkeit auf andere Dinge zu richten oder die Aktivität zu wechseln, verursacht Distress und/oder Schwierigkeiten.

Grad 1: Benötigt Unterstützung

Soziale Kommunikation

Ohne Unterstützung verursachen die Defizite in der sozialen Kommunikation merkliche Beeinträchtigungen. Schwierigkeiten, soziale Interaktionen zu initiieren, und eindeutige Beispiele atypischer oder nicht erfolgreicher Reaktionen auf soziale Näherungsversuche anderer. Kann den Eindruck machen, kein Interesse an sozialer Interaktion zu haben. Zum Beispiel eine Person, die in ganzen Sätzen sprechen kann und mit anderen kommuniziert, die aber in der reziproken Kommunikation mit anderen scheitert, und deren Versuche, Freundschaften zu schließen, eigenartig sind und normalerweise nicht erfolgreich.

Restriktive, repetitive Verhaltensweisen

Mangelnde Flexibilität im Verhalten verursacht eine wesentliche Beeinträchtigung des Funktionierens in einem oder mehreren Lebensbereichen. Schwierigkeiten zwischen verschiedenen Aktivitäten hin und her zu wechseln. Probleme mit Organisation und Planung können ein unabhängiges Leben erschweren.

Anmerkungen

  • Weil mir die deutschsprachige Version des DSM-5 nicht zugänglich war, habe ich die Kriterien selbst aus dem Englischen übersetzt. Meine Übersetzung ist natürlich nicht offiziell und kann von der offiziellen Version abweichen.
  • Die Diagnosekriterien richten sich an psychiatrische Fachkräfte. Laien wird ausdrücklich davon abgeraten, anhand der DSM-5-Kriterien zu versuchen, Diagnosen zu stellen. Wir zeigen Diagnosekriterien und Beispiele hier lediglich als allgemeine Informationen über Autismus und um verständlich zu machen, wie Autismus diagnostiziert wird.

Zu den Beispielen und Diagnosekriterien:

  • Die Beispiele sind nicht erschöpfend; es gibt auch andere Verhaltensweisen, die das jeweilige Kriterium erfüllen.
  • Ein einziges zutreffendes Beispiel ist nicht immer genug, um das Kriterium als erfüllt zu betrachten. Man muss dabei im Blick behalten, ob das Verhalten aus dem Beispiel eindeutig ungewöhnlich ist und ob es in mehreren Lebensbereichen auftritt.
  • Man sollte es vermeiden, durch dasselbe Verhalten zwei Kriterien abzuhaken. Repetitiv die Ohren zuhalten könnte zum Beispiel Kriterium B1 erfüllen, weil es eine repetitive Bewegung ist, oder B4, weil es eine abwehrende Reaktion auf ein Geräusch ist. Es gibt aber auch facettenreiche Verhaltensweisen, die mehrere Kriterien erfüllen können.
  • Verhaltensweisen, die derzeit nicht präsent sind, können zur Diagnose herangezogen werden. Es reicht, wenn sie in der Vergangenheit vorkamen.
  • Manche der genannten Beispiele sind in einer bestimmen Altersstufe normal. Ein Kriterium sollte nur als erfüllt betrachtet werden, wenn das betreffende Verhalten für das jeweilige Alter und die allgemeine Entwicklungsstufe eindeutig ungewöhnlich ist.

Veränderungen durch das DSM-5

Im DSM-5 gibt es einige Veränderungen im Vergleich zur Vorgänger-Ausgabe. Ich nenne und kommentiere hier diejenigen, die für den Autismus-Bereich relevant sind.

Autismus-Spektrum-Störung

Warum Autismus-Spektrum-Störung? Frühkindlicher Autismus, Asperger-Syndrom und atypischer Autismus wurden zu einer einzigen Diagnose Autismus-Spektrum-Störung zusammengefasst.

Das ist eine wichtige und sehr positive Entwicklung, die im Einklang mit der wissenschaftlichen Forschung steht.

Ich hätte es zwar besser gefunden, die Diagnose einfach Autismus-Spektrum zu nennen, ohne den (ab)wertenden Begriff Störung. Es wäre neutraler. Aber das kann man von einem Diagnosehandbuch wohl (noch) nicht erwarten.

Neuronale Entwicklungsstörungen

Die Gliederung wurde verändert: Autismus ist jetzt unter Neuronale Entwicklungsstörungen eingeordnet. In dieser Kategorie sind folgende Unterkategorien zu finden:

  • Intelligenzminderung
  • Kommunikationsstörungen inklusive Sprachstörungen und Störung der sozialen (pragmatischen) Kommunikation
  • Autismus-Spektrum-Störung
  • Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung
  • spezifische Lernstörungen
  • Störungen der Motorik inklusive Tic-Störungen und Tourette-Syndrom

Hierunter wurden also Diagnosen gefasst, die ab der Kindheit bzw. ab der Geburt bestehen und auf neurologische Faktoren zurückzuführen sind.

Zwei statt drei Teilbereiche

Früher waren soziale Kommunikation und soziale Interaktion zwei verschiedene Unterpunkte, jetzt wurden sie zusammengefasst werden. Das ist sinnvoll, weil sich beides nicht wirklich trennen lässt.

Statt drei Teilbereichen gibt es jetzt also nur noch zwei:

  • Defizite der sozialen Kommunikation und sozialen Interaktion
  • Restriktive, repetitive Verhaltensweisen, Interessen und Aktivitäten

Engere Kriterien

Die Kriterien für die Autismus-Spektrum-Störung wurden etwas enger gefasst. Im Bereich der sozialen Kommunikation müssen drei von drei Kriterien erfüllt sein, statt wie bisher zwei von vier. Allerdings müssen die Kriterien nicht aktuell erfüllt sein, es genügt, wenn das zum Beispiel in der Kindheit der Fall war.

Das DSM-5 hat in den USA dazu geführt, dass Autismus-Diagnosen restriktiver vergeben werden. Manche Menschen, die nach den DSM-IV-Kriterien eine Diagnose aus dem Autismus-Spektrum hatten, erfüllen die neuen Kriterien nicht. Das ist eine bedauerliche Entwicklung, die wissenschaftlich nicht gerechtfertigt ist.

Autistische Interessenverbände, Eltern-Organisationen und auch Wissenschaftler*innen kritisieren diese Entwicklung.

Schweregrade

Neu ist auch die Bestimmung von Schweregraden. Bei der Diagnosestellung wird bestimmt, wie gravierend die Schwierigkeiten sind. Dadurch will man den großen Unterschieden im Autismus-Spektrum diagnostisch gerecht werden.

Allerdings implizieren die Schweregrade, dass die Beeinträchtigung auf einem linearen Kontinuum darstellbar wäre, was bei einem komplexen Thema wie Autismus nicht der Fall ist.

Soziale Kommunikationsstörung

Fast unbeachtet ist eine neue Diagnose hinzugekommen: Die Soziale Kommunikationsstörung. Ähnlich wie das Autismus-Spektrum ist auch diese charakterisiert durch Schwierigkeiten in der sozialen Kommunikation, aber ohne restriktive, repetitive Verhaltensweisen oder Interessen, wie sie für eine Autismus-Spektrum-Diagnose Voraussetzung sind.

Die Soziale Kommunikationsstörung wurde jedoch nicht in der Kategorie Autismus-Spektrum eingeordnet, sondern unter Kommunikationsstörungen inklusive Sprachstörungen und Störung der sozialen (pragmatischen) Kommunikation.

Nun hat das (US-amerikanische) DSM in Deutschland keine offizielle Gültigkeit, (Kassen-)Ärzte sind hierzulande verpflichtet, ihre Diagnosen nach dem ICD zu stellen. In den USA aber kann die Diagnose möglicherweise zu einem großen Problem für manche Menschen werden: Mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum haben Menschen dort Zugang zu bestimmten Formen von Unterstützung – dazu kann auch eine gewisse soziale Absicherung (ähnlich wie bei uns die Grundsicherung) zählen und Zugang zum Gesundheitssystem.

Menschen mit Sozialer Kommunikationsstörung werden unter Umständen genauso viele Probleme haben (zum Beispiel in Schule, Job, sozialen Beziehungen) wie jemand mit Asperger-Syndrom. Welche Unterstützung man mit der Diagnose Soziale Kommunikationsstörung bekommt, scheint jedoch noch nicht ganz klar zu sein.

Aus wissenschaftlicher Sicht wäre es meiner Meinung nach sinnvoller, die sogenannte Soziale Kommunikationsstörung als Teil des Autismus-Spektrums zu betrachten. Dies wird auch von Experten kritisiert. Die Einordnung im DSM-5 macht ein wenig den Eindruck, als wolle man aus politischen Gründen (Kosten sparen) einige autistische Menschen aus der Kategorie Autismus ausgliedern.

Für Deutschland betrifft das im Moment (noch) nicht, aber Änderungen im DSM bewirken immer einen gewissen Druck auf das ICD, die Diagnosen zu harmonisieren. Insofern ist das sicherlich etwas, was man im Auge behalten sollte.

Co-Diagnose ADHS ist möglich

Schon lange war es vielen Menschen unverständlich, warum das DSM-IV festlegte, dass die ADHS-Diagnose nicht zusammen mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum gestellt werden durfte. Schließlich erfüllen viele autistische Menschen auch die Kriterien für ADHS – darauf weisen auch zahlreiche Studien hin (siehe Co-Diagnosen).

Im DSM-5 fällt diese Regel weg. Die ADHS-Diagnose darf jetzt bei autistischen Menschen gestellt werden.

Diagnose Hellersche Demenz wird zum Autismus-Spektrum gerechnet

Weggefallen ist die Diagnose Desintegrative Störung des Kindesalters (auch Hellersche Demenz genannt). Menschen mit dieser Diagnose werden im DSM-5 zum Autismus-Spektrum gerechnet. Wissenschaftler*innen kritisieren das, denn die seltene Kondition ist von Autismus abgrenzbar.

DSM-5: Diagnosekriterien Autismus-Spektrum-Störung (ASS)



Zuletzt bearbeitet am 11.01.2019.

ich mit Kind
Linus Müller

Linus befasst sich seit 2002 mit Autismus. Er verfasste seine Magisterarbeit zu diesem Thema, arbeitete mehrere Jahre für Autismus-Organisationen und gründete 2007 Autismus-Kultur, mit dem Ziel, aktuelle Forschungsergebnisse und autistische Erfahrungen zusammenzubringen und in verständliche Praxis-Ratgeber zu übersetzen. Linus ist selbst autistisch und Vater.

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